Herzensprojekt - Telfer Wohnzimmer mit WEITBLICK entsteht
Sozialreferentin GV Silvia Schaller steckt viel Herzblut in die Verwirklichung des neuen SeniorInnen-Treffpunkts.
Ein vielfältiges Unterhaltungsangebot sowie genügend Raum und Zeit für einen persönlichen „Hoangart“ in angenehmer Atmosphäre soll zu einem fixen Treffpunkt in Telfs führen. Gemeindevorständin Silvia Schaller und ihr Team arbeiten aktuell an der Gestaltung und Umsetzung des Vorzeigeprojektes. Sobald es die Corona-Situation zulässt, ist die Eröffnung geplant. Der Begegnungsraum wird vorerst an drei Wochentagen frei zugänglich sein. Als Kooperationspartner steht der Sozial- und Gesundheitssprengel zur Seite.
„Die Idee schlummert schon lange in mir. Corona und die massiven Einschränkungen für alle Menschen haben die Umsetzung nun beschleunigt“, erzählt Initiatorin Silvia Schaller. Mit dem „Telfer Wohnzimmer mit WEITBLICK“ wird das Freizeitangebot für alle TelferInnen über 50 spürbar erweitert. Das Ziel ist es, einen ungezwungenen Treffpunkt zu schaffen. „Die letzten Monate haben gezeigt, wie schnell Menschen vereinsamen. Gerade die ältere Generation sehnt sich nach persönlichen Kontakten. Mit dem Wohnzimmer schaffen wir einen gemütlichen Ort des Austausches und der Unterhaltung“, informiert Schaller.
Die Vorbereitungsarbeiten für das neue „Wohnzimmer“ laufen auf Hochtouren.
HelferInnen gesucht
Derzeit wird der Noaflsaal, der zuletzt für Gemeinderatssitzungen oder Versammlungen diente, attraktiv gestaltet und eingerichtet. Die Marktgemeinde Telfs und diverse Unterstützer investieren in die Adaptierung des Raumes. Viele freiwillige HelferInnen sowie entsprechende Förderungen des Landes ermöglichen die schnelle und kostensparende Umsetzung. Helfende Hände können die Verantwortlichen immer gebrauchen. „Wir freuen uns über jede mögliche Hilfe. Wer Interesse hat oder unser Projekt unterstützen möchte, kann sich gerne jederzeit an mich wenden“, erklärt Silvia Schaller. Sollten sich genügend Menschen für die ehrenamtliche Tätigkeit melden, ist eine Erweiterung der Öffnungszeiten möglich.
Programm wird gemeinsam erarbeitet
Was wird die Telfer und Telferinnen im 3. Stock des Noaflhauses im Untermarkt erwarten? Bei dieser Frage sprudeln die Ideen von Silvia Schaller nur so heraus. „Es wird ein Wohnzimmer ohne Konsumzwang. Vom Kartenspielen über Lesungen, Vorträgen, gemeinsamen Gesundheitsübungen bis hin zu Filmvorführungen und Kochnachmittagen ist alles möglich. Wichtig ist, dass sich die BesucherInnen wohl fühlen und sich treffen können.“ Das Programm für das heurige Jahr wird gemeinsam mit den BesucherInnen in den ersten Öffnungswochen erstellt.
Treffen aller Generationen erwünscht
Auch für Bürgermeister Christian Härting ist dieses Projekt ein Herzensanliegen. Wichtig ist dem Ortschef dabei die Zusammenführung aller Generationen. „Junge Menschen können von den Erfahrungen älterer Generationen lernen. Ein regelmäßiger Austausch oder gemeinsame Projekte und Veranstaltungen sind für beide Seiten befruchtend. Somit könnte das Telfer Wohnzimmer zum generationsübergreifenden Treffpunkt werden.“ Den gewählten Ort der Begegnung sieht Christian Härting als optimal an. „Das Noaflhaus ist mit einem Lift, Sanitäranlagen sowie einem Behinderten-WC bestens ausgestattet. Durch die stärkere Frequentierung profitiert auch das dort befindliche Heimat- und Fasnachtsmuseum. Zudem kommen mehr Menschen ins neu gestaltete Ortszentrum.“ Außerhalb der Öffnungszeiten des neuen Telfer Wohnzimmers steht der Noaflsaal auch weiterhin als attraktive Veranstaltungs-Location für sämtliche Lebensbereiche, die in Wohnzimmer-Atmosphäre stattfinden können, zur Verfügung.