Ja zur Fußgängerzone im Untermarkt

WIR FÜR TELFS befürwortet die Umsetzung einer Fußgängerzone im Telfer Untermarkt zwischen Hotel Munde und Apotheke. Die steigende Beliebtheit des neuen Zentrums und der spürbare Wunsch vieler TelferInnen nach einem autofreien Bereich im Herzen von Telfs beschleunigten die Überlegungen. „Das Vorhaben muss gut durchdacht und mit allen beteiligten Anrainern und Unternehmern abgestimmt sein. Der neu gewählte Gemeinderat sollte die nächsten Schritte zur Ortskernrevitalisierung setzen“, erklären Bürgermeister Christian Härting und Vizebürgermeisterin Cornelia Hagele

 

Aktuell gilt in Telfs vom Untermarkt bis zum Inntalcenter eine Begegnungszone mit einer 20 km/h Beschränkung. Künftig sollte eine Fußgängerzone im Untermarkt folgen. Der restliche Bereich bis zum Inntalcenter sollte eine Begegnungszone bleiben. „Der Bereich zwischen Hotel Munde und der Apotheke würde sich gut für eine autofreie Zone eignen. Die Bahnhofstraße muss allerdings geöffnet bleiben. Der Verkehrsfluss Richtung Inntalcenter und die Tiefgaragenzufahrt sollten nicht beeinträchtigt werden“, informiert Christian Härting. 

Mehrheit der TelferInnen wünschen sich Fußgängerzone

Grund für den Vorstoß ist die steigende Beliebtheit des neuen Zentrums sowie die gelungene Premiere der verkehrsfreien Sommerzone im vergangenen Jahr: „Der neu gestaltete Ortskern wird gut angenommen. Außerdem erhielten wir anlässlich der autofreien Sommerzone positive Rückmeldungen von vielen TelferInnen. Der Wunsch nach einer Fußgängerzone im Zentrum wird immer lauter. Viele BürgerInnen, speziell Familien, melden sich laufend mit dem Wunsch nach einem autofreien Zentrum. Unser Ziel ist es, die Frequenz im Zentrum zu steigern. Dies gelingt schon ganz gut. Die Fußgängerzone in einem übersichtlichen Bereich würde weitere Menschen anlocken“, so Härting. 

Enge Abstimmung mit Wirtschaft notwendig

Wichtig bei der Planung sei es, die notwendigen Zufahrten zu regeln. „Die Unternehmen dürfen keinen Nachteil erfahren, ganz im Gegenteil. Mit dem bereits eingesetzten automatischen Bollersystem haben wir hier einige Möglichkeiten“, so Cornelia Hagele. Die Verkehrszahlen im Zentrum sind bereits seit Einführung der Begegnungszone rückläufig. Eine kürzliche Zählung ergab eine Reduktion von mehr als 60 Prozent. „Es gibt allerdings leider weiterhin viele Durchfahrten Richtung Mieming. Mit einer Fußgängerzone hätten die aus Innsbruck kommenden Autofahrer einen weiteren Grund die Autobahnausfahrt West zu nehmen und durch den Tunnel Richtung Sonnenplateau zu fahren. Dies wäre eine spürbare Verkehrsentlastung“, erklären Christian Härting und Cornelia Hagele.