Telfer Teens im Lockdown

Die Lockdown-Zeit ist für alle Menschen eine große Belastung. Gerade Jugendliche sind aktuell sehr gefordert. Die zwei Telfer Teens Laura Schmidlechner (17), Schülerin der 4. Klasse HLWest in Innsbruck, und Oliver Djuric (17), Lehrling Restaurantfachmann, gaben TELFS IM BLICK einen Ein- und Ausblick in ihren Alltag. Das Interview wurde Ende Jänner 2021 geführt. 

Wann hast du das erste Mal Corona wahrgenommen?

Laura: Ich schaute mit meinen Eltern die TV-Nachrichten über die Fälle in Ischgl. 
Oliver: Als die ersten Fälle im Hotel Europa in Innsbruck bekannt geworden sind.

Der erste Lockdown im März 2020 war ja etwas strikter. Welche Erinnerungen hast du an diese Zeit?

Laura: Ich bin jeden Tag mit meiner Mama spazieren gegangen und habe viele Brettspiele gespielt. 
Oliver: Der erste Lockdown war eine harte Zeit. Ich bin kommunikationsfreudig, deshalb haben mir die Treffen mit Freunden und meine Arbeit sehr gefehlt. Daheim zu sein war aber auch schön. 

Wie bist du mit deinen Freunden in Kontakt geblieben?

Laura: Viel über Social Media und telefonisch.
Oliver: Außer zufälligen Treffen beim Spazierengehen sind wir nur online in Kontakt geblieben.

Was war dein Sommer-Highlight? 

Laura: Ich bin mit meiner Mama für ein verlängertes Wochenende nach Bibione gefahren. 
Oliver: Ich war zweimal alleine Wellnessen. Da hab ich´s mir gut gehen lassen. Das war mein Highlight. Ansonsten war ich viel Radfahren und Wandern.

Was ist für dich der Unterschied zum jetzigen Lockdown?

Laura: Damals hatten die Leute mehr Angst vor Corona. Die Regeln wurden strikter eingehalten. Jetzt ist es nicht mehr so. Es ist lockerer. Man kann ja Skifahren oder Eislaufen.
Oliver: Der Erste war strenger. Jetzt dürfen wir ja Skifahren. Ich bin froh darüber, weil Bewegung muss sein.

Was fehlt dir am meisten?

Laura: Das Treffen mit meinen Freunden.
Oliver: Das Zusammenhocken, egal ob privat oder im Gasthaus. Das Bummeln im Einkaufszentrum vermisse ich und meine Freunde gehen mir ab.

Wie verbringst du aktuell deinen Tag?

Laura: Mit Videokonferenzen oder Schularbeiten bzw. Präsenzunterricht in der Schule.
Oliver: Ich bin im Homeoffice und im Distance Learning. Also sehr viel vorm Computer. Am Wochenende geh ich spazieren, hol mir manchmal einen Coffee to go oder bin Skifahren.

Wie sieht dein Schul- bzw. Arbeitsalltag im Lockdown aus?

Laura: Das ist unterschiedlich. Aber wir haben viel Videokonferenzen mit unseren Lehrern.
Oliver: Es gibt derzeit leider keinen Arbeitsalltag für mich. Die Gastro ist ja geschlossen. 

Was ist das Schwierigste beim Home-Schooling für dich?

Laura: Es ist stressiger. Ich muss mir den Lernstoff nahezu alleine beibringen. Außerdem fehlt die Mitarbeitsnote. Insgesamt ist es schwieriger.

Was war für dich positiv an der Lockdown-Zeit?

Laura: Die Zeit mit meiner Familie.
Oliver: Weihnachten daheim zu sein und nicht arbeiten zu müssen wie sonst.

Was ist das Erste, das du wieder machst, wenn Corona vorbei ist?

Laura: Verreisen und Freunde treffen.
Oliver: Ins Gasthaus gehen, ein Schnitzel essen, einen Spritzer trinken und meine Oma besuchen.

Wie schaut deine Sommerplanung aus?

Laura: Noch ist nichts fix. Aber ich würde gerne mit Freunden auf Urlaub fahren.
Oliver: Eigentlich wollten wir zu meinem Geburtstag nach New York fliegen. Das ist ins Wasser gefallen. Vielleicht gehe ich wieder Wellnessen.

Wird sich für die Menschen längerfristig etwas ändern aufgrund von Corona?

Laura: Ich denke, die Firmen werden mehr Online-Konferenzen abhalten. Und generell wird die Zeit mit Freunden und Bekannten mehr geschätzt werden.
Oliver: Ich glaube, dass wir alle die Freiheit mit Reisen und Freunde zu treffen mehr schätzen werden.

Facetime, Zoom oder Skype?

Laura: Facetime
Oliver: Facetime

Netflix oder Amazon Prime?

Laura: Netflix
Oliver: Beides nicht. 

Lieblingsserie im Lockdown?

Laura: Gossip Girl.
Oliver: Habe keine Lieblingsserie.

Lieblingsbuch oder Lieblingscomputerspiel im Lockdown?

Laura: Habe kein Lieblingsbuch.
Oliver: Zock gerne am Bussimulator.